Max Ernst Gesellschaft e.V.

MITGLIEDERVERSAMMLUNG
MAX ERNST GESELLSCHAFT

Die Max Ernst Gesellschaft führte ihre diesjährige Mitgliederversammlung erstmals im neuen Max Ernst Museum durch und konnte stolz eine große Teilnehmerzahl verzeichnen. Hierdurch wurde nicht nur das Interesse der Mitglieder für die Kunst von Max Ernst deutlich, sondern auch, dass die satzungsgemäße Unterstützung des „neuen Hauses für Max“ ein Anliegen ist und bleibt.

Auf einen wichtigen Bestandteil dieses Engagements konnte der 1. Vorsitzende, Dieter H.A. Gerhards, in seinem Rechenschaftsbericht eingehen, in welchem er sowohl die im Eingangsbereich des Hauses ausgewiesene Spende als auch eine Neuerwerbung erläuterte, welche dem Museum nach der noch erforderlichen Restauration übergeben werden wird.

Große Kooperationsbereitschaft wurde auch seitens der Mitglieder deutlich, die bereits anläßlich des diesjährigen Festes für Loplop mit dem Museum zusammenarbeiten konnten bzw. die bereit sind, ehrenamtlich im Museum Aufgaben zu übernehmen.

Wie Karin H. Franssen, die 2. Vorsitzende, darlegte, möchte die Gesellschaft auch weiterhin den Freunden von Max Ernst im Museum, aber auch bei Veranstaltungen außerhalb Brühls Gelegenheit zur Begegnung mit dem großen Künstler und seinem Umfeld geben: Am 3. Dezember 2005 stellt Professor Sokolov in einem Klavierkonzert im Dorothea Tanning Saal Eric Satie vor, der für einige Turbulenzen bei den Surrealisten des Montparnasse sorgte. Eine Führung durch die großartige Matisse-Ausstellung in Düsseldorf am 21.1.2006 lädt ein zur Begegnung mit den „Malern des Lichts“, die Max Ernst in der Provence inspirierten. Brüssel wird am 20. und 21.5.2006 alle begeistern, die sich für Jugendstil und Moderne Kunst (vor allem Max Ernst und Paul Magritte) interessieren. Anmeldungen zu den genannten Veranstaltungen sind ab sofort möglich unter 02232-45827. Der vollständige Veranstaltungskalender erscheint Mitte Dezember.

Nach der Sitzung referierte die derzeitige kommissarische Leiterin Dr. Gabriele Uelsberg ebenso kompetent wie charmant über Entstehung und Zukunft des Max Ernst Museums: Abweichend von vielen ihr bekannten Museen wurde der trotz vorher nicht abzusehender baulicher Schwierigkeiten kalkulierte Kostenrahmen nur geringfügig überschritten. Die derzeitige Präsentation ist optimal. Für künftige Ausstellungen steht ein großes Potential zur Verfügung, welches Neugierde auf und Freude an Max Ernst verdient. Die inzwischen weltweite Berichterstattung über „unser“ Museum verschafft Brühl internationale Aufmerksamkeit.

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